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Flavius Valerius Constantinus oder auch Konstantin der Große wurde am 27. Februar 275 n. Chr. geboren. Er übernahm nach dem Tod seines Vaters die Armee und bestieg den Thron. Das Amt wurde ihn jedoch aberkannt und er begann daraufhin einen Feldzug im Weströmischen Reich und wurde alleiniger Herrscher. Er freundete sich nach diesem Feldzug mit den Christen an und nahm sie in seinen Reich auf. Schließlich führte er Krieg gegen das Oströmische Reich und wurde Römischer Kaiser der beiden Reiche.

Biografie

"Konstantin wird Kaiser am Ende eines Krisenjahrhunderts, des 3. Jahrhunderts, das gekennzeichnet ist durch eine lange Abfolge von unterschiedlichen Kaisern, die sich bekämpft haben. Daraus resultiert eine Schwäche des Reiches, das die Germanen, das die Goten über Rhein und Donau angegriffen haben. Britannien, Gallien, Spanien, der Osten gehen verloren. Eine unglaublich schwierige Situation, in die Konstantin hineingeboren worden ist." Dr. Klaus Reinhardt, Historiker und General a.D. Quelle

Augustus Konstantin

Flavius Valerius Constantinus wurde am 27. Februar 275 n. Chr. in einer Familie, die Stallwirte waren, geboren. Im Jahr 293 n. Chr. wurde er zur Erziehung in die Residenz des Kaisers Diokletian geschickt und im selbem Jahr zum Caesaren ernannt. Konstantins Vater starb im 306 n. Chr. in York; das Heer rief umgehend seinen Sohn Konstantin zum Augustus aus. Er wurde jedoch von Kaiser Galerius nur als Caesaren anersehen. 307 n. Chr. heiratete er Fausta, die Tochter des Kaisers Maximianus Herculius, der ihn im selbem Jahr zum Augustus ernannte.

Seine Gegner waren der Ansicht, dass Konstantin den Titel "Augustus" nicht verdiente und nahmen ihm den Titel im darauf folgenden Jahr wieder weg. Konstantin dagegen reiste nach Hispania, eroberte die Gegend, rückte nach Italien und kämpfte an der Milvischen Brücke. Die Brückensicherung über den Tiber brach beim Überqueren von Maxemtius Truppen ein, so starb er bei der Schlacht und Konstantin wurde alleiniger Herrscher des Weströmischen Reiches.

Ab 312 n. Chr. traf er im Weströmischen Reich die Anordnungen, die Christenverfolgungen einzustellen und enteignetes Kirchengut zurückzugeben. Konstantin begann erste Begünstigungen der Christen, durch Schenkung des Lateranpalastes an den römischen Bischof. Im Februar 313 n. Chr. ergaben sich Gespräche mit seinem Mitherrscher (und Schwager) Licinius - Vereinbarungen über religiöse Toleranz im Reich, die an frühere Edikte anzuknüpfen. Am 3. Juli 321 n. Chr. wird erstmals der Sonntag als gesetzlicher Feiertag festgelegt.

Bei Konstantins nächstem Schritt musste ihm seine Halbschwester Constantia helfen. Sie sollte den kaiserlichen Kollegen Caius Valerius Licinianus Licinius I. ehelichen, um ihn enger an ihren Bruder zu binden. Er gewann den Kaiser und teilte das Oströmischen Reich in zwei und nun bekämpften sie Mit-Kaiser Maximinus Daia; dieser beging dann Selbstmord.

Krieg gegen das Oströmische Reich

Licinius und Konstantin arbeiten Hand in Hand um die beiden Reiche aufzubauen. Konstantin arbeite immer mit den Christen zusammen, er gab die Verfolgungen auf und half beim Kirchenaufbau.

In Licinius stieg der Hass gegen die Christen auf, sodass er wieder anfing die Christenverfolgungen aufzubauen und ließ seine Beamten nach dem Glauben testen. So fing er an gegen Konstantin zu operieren. Konstantin und Licinius zerstritten sich 314, als Konstantin seinen Schwager Bassianus zum Mitregenten über Italien einsetzen wollte. Als seine Aktivitäten bekannt wurden, entbrannte ein Bürgerkrieg. 315 n. Chr. wurde in Rom der Konstantin Triumphbogen fertig gestellt und ein riesiges Fest wurde veranstaltet.

So begann am 3. Juli 324 n. Chr. kam es bei Adrianopel in Thrakien zur entscheidenden Schlacht. Mit Pferd und Schwert zogen die beiden Kaiser gegeneinander zu Felde. Licinius verlor die Schlacht und musste mit seine Armee über den Bosporus nach Kleinasien fliehen.

Die Fronten standen am 18. September gegenüber und es endet mit ein fürchterliches Gemetzel, bei dem angeblich an die 100.000 Männer von Licinius getötet wurden. Licinius rettete sich in seinen Palast in Nikomedia, aber sein Schwager belagerte den Palast und er ergab sich. Er gab seine Macht an Konstantin weiter, so wurde er Alleinherrscher über das gesamte Imperium Romanum. Als Dank blieb Licinius Leben.

Er starb am 22. Mai 337, mitten in den Vorbereitungen zu einem Feldzug gegen die Perser. Der Große wurde er erst später genannt. Die Ostkirche verehrt ihn noch heute als Heiligen.

Chronik

  • 293 n. Chr. - 305 n. Chr. Konstantin lebt am Hof Diokletians in Nikomedia erhält seine Ausbildung.
  • 305 n.Chr Konstantin wird Augustus (Kaiser) im Weströmischen Reich.
  • 306 n. Chr. stirbt Konstantins Vater und übergibt sein Amt und seine Truppen. 306 n. Chr.
  • 306 n. Chr. Am 28. Oktober lässt sich Maxentius in Rom zum Gegenkaiser küren.
  • 307 n. Chr. Konstantin heiratet Fausta in Trier.
  • 310 n. Chr. Gott Apollo erschienen bei Konstantin.
  • 311 n. Chr. Ende der Christenverfolgung
  • 312 n. Chr. Am 28. Oktober siegt Konstantin in der Schlacht an der Milvischen Brücke über Maxentius, er fand im Tiber den Tod. Ein Tag später zieht er in Rom ein und übernimmt das Weströmische Reich
  • 313 n. Chr. Licinius und Konstantin eine Vereinbarung über die Machtaufteilung im Reich. Licinius schaltetet Mit-Kaiser Maximinus Daia aus.
  • 315 n. Chr. Fertigstellung des Ehrenbogens in Rom.
  • 321 n. Chr. Bruch der Vereinbarung zwischen Konstantin und Licinius.
  • 323 n. Chr. Goten erobern die Grenzgebiete des Reichses des Licinius ein.
  • 324 n. Chr. Krieg zwischen Konstantin und Licinius. Konstandin siegt in den Schlachten Adrianopel und bei Chrysopolis. Er wird Alleinherrscher über die beiden Imperium Romanum.
  • 325 n. Chr. Der entmächtige Licinius wird ermordet.
  • 326 n. Chr. Konstantin bringt sein Sohn Crispus und seine Frau Fausta umbringen.
  • 337 n. Chr. 22. Mai stirbt Konstantin mit 52 Jahren.

Konstantins Ausstellung

Der Kopf Konstantin in Trier

Die Austellung über Konstantin war 2007 in Trier die Residenz des Imperator war es früher da. 2007 zeigte man in Trier über 1400 Exponaten zu Leben und Wirken des römischen Kaisers Konstantin öffnet Trier die Pforten zur größten Ausstellung, die sich je dieser Thematik gewidmet hat. Als Beitrag des Landes Rheinland-Pfalz zur Kulturhauptstadt 2007 „Luxemburg und Großregion“ ist Trier – die erste Kaiserresidenz Konstantins - als Ausstellungsort prädestiniert. Auf Schritt und Tritt stößt man auf überdimensionierte Füße oder Plakate mit dem Konterfei Konstantins. Dies verleitet den interessierten Passanten zu der Annahme, dass hinter dem betriebenen Aufwand Spektakuläres zu erwarten ist.

Quellen

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